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Stilberatung: Der erste Eindruck

Michael Berger by pixelio.de

7 Sekunden – das ist die Zeitspanne, die Sie zur Verfügung habe, um durch den Auftritt zu punkten. Der erste Eindruck und der ist wichtig, weil: „Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck“

Warum ist der erste Eindruck so wichtig?

Untersuchen belegen, wir haben 7 Sekunden Zeit, um bei unserem Gegenüber einen bleibenden ersten Eindruck zu hinterlassen. 7 Sekunden – das ist die Zeitspanne, die wir zur Verfügung habe, um durch unseren Auftritt zu punkten. Dieser erste Eindruck wird bestimmt durch unsere Kleidung, unsere Körperhaltung, Mimik, Gestik, und Stimme – also durch Äußerlichkeiten. Wie sollte man auch in diesem Zeitraum mit seinen inneren Werten, seiner Fachkompetenz und Sozialkompetenz überzeugen. Für den ersten Eindruck zählen also von außen wahrnehmbare Eigenschaften.

Warum nur 7 Sekunden?

Die Wurzel dieses Schnell-Checks liegt in der „Natur der Sache“. Ist es dem Homo Sapiens nicht gelungen in weniger als 7 Sekunden zwischen Freund und Feind zu unterscheiden, dann konnte diese Fehleinschätzung lebensbedrohlich sein. Es musste also schnell gehen dieses wichtige Urteil zu treffen. Diese Erfahrung steckt auch noch in unseren Genen.
Natürlich gibt es eine Chance aus einer Schublade in die man irrtümlicherweise gesteckt wurde wieder herauszukommen, doch das ist harte Arbeit.

Ws ist daher ratsam?

Allgemeingültige Regeln im Sinne von Dresscodes und Business-Etikette senden die richtigen Signale im Geschäftsleben und wir ermöglichen uns damit einen reibungslosen Start bzw. senden die richtigen Signale im Geschäftsalltag, in Meetings oder bei Geschäftsessen durch adäquate Kleidung und passendes Verhalten.
Unter Dresscodes versteht man spezielle Bekleidungsrichtlinien. Man unterscheidet zwischen länderspezifischen, branchenspezifischen und anlassspezifischen Dresscodes.

Kann frau nun knallbunte T-Shirts und Highheels tragen?

Natürlich kann frau das tragen. Doch die Gefahr ist groß, durch ihre Bekleidungsgewohnheiten in eine falsche Ecke positioniert zu werden. Aus dieser Knallbuntecke wieder herauszukommen und als fachkompetente Kollegin wahrgenommen zu werden bedarf es einer Menge sachlich und fachlicher Mehrleistung. Menschen in klassischer Kleidung wirken nachweislich sachlicher und kompetenter.

Wie sieht es nun aus das optimale Business-Outfit?

Es ist natürlich auf Typ und Figur abgestimmt– bewegt sich aber innerhalb gewisser Regeln.
Einige Don’ts: keine transparenten Stoffe, keine tiefen Ausschnitte, Röcke sollten maximal eine Handbreite über dem Knie enden, keine hohen Schlitze im Rock, Schultern sollten immer bedeckt bleiben, nicht zu viel Aufmerksamkeit auf die Beine lenken – Schuhe sollten nicht zu auffällig und nicht zu hoch sein, Strümpfe sollten gleichfalls nicht zu auffällig sein,….

"Über die Dos" berichtet Frau Mag. Brigitte Alphart in der nächsten Ausgabe

Mag. Brigitte Alphart
Stil-und Farbberaterin
brigitte.alphart@aon.at
tel: 0650/977 88 99

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